Marktbericht unseres Frische-Teams für die KW 22/2020


Wir freuen uns über ein paar Neuzugänge in unserem Angebot für diese Woche. Von der süddeutschen Demeter-Gärtnerei Decker beziehen wir Wirsing, Spitzkohl wird im Laufe der Woche folgen. Vom Biolandhof Merz bekommen wir Bundmöhren, Broccoli und Blumenkohl. Beim Blumenkohl ist eine ausreichende Versorgung allerdings nicht sicher, da die heimischen Mengen den Bedarf noch nicht vollständig decken können und südeuropäische Ware aktuell nicht zur Verfügung steht.

Trotz der eher verhaltenen Temperaturen in den letzten Tagen sind wir zuversichtlich, dass bei uns im Norden ausreichend regionale Erdbeeren reifen und lieferbar sind und wir auf süddeutsche Ware verzichten können.

Bei den regionalen Salaten kann es zu Engpässen kommen, so dass wir unter Umständen mit der Ware vom Demeterhof Späth aus Baden-Württemberg ergänzen müssen.

Neu im Angebot haben wir Nektarinen und Pfirsiche von der italienischen Kooperative IdeaNatura. Die ersten Lieferungen haben in Sachen Geschmack und Stabilität voll überzeugen können.

Das Ende der regionalen Apfelsaison ist in Sicht. Vom Obsthof Augustin rechnen wir in ca. 10 Tagen mit den letzten Eingängen, während der Obsthof Münch wahrscheinlich bis Mitte Juni lieferfähig ist. Die Sorten Natyra und Braeburn aus Südtirol stehen noch als Alternative zur Verfügung.


Marktbericht unseres Frische-Teams für die KW 21/2020

In den nächsten Tagen soll es wieder etwas wärmer werden. Passend dazu gibt es die ersten spanischen Galia-Melonen. Und auch die Lust auf Mini-Wassermelonen sollte wieder etwas ansteigen. Zum jetzigen Erntezeitpunkt werden die meisten Früchte etwas größer ausfallen. Zum Zeitpunkt der Bestäubung und Fruchtbildung waren die Bienen wegen des regnerischen Wetters nicht so fleißig. Es wurden weniger Blüten bestäubt und somit wird es weniger Melonen geben. Die Früchte bekommen deswegen mehr Nährstoffe und werden größer als gewünscht.

Aus Spanien bekommen wir wieder europäischen Hokkaido-Kürbis von der Kooperative Haciendas. Von dort bekommen wir auch Nektarinen und Pfirsiche. Preislich liegt die Ware zwar etwas höher, überzeugte aber bereits in den letzten Jahren durch gute und stabile Qualität, so dass wir der Ware gerne den Vorzug geben.

Regionalen Kohlrabi wird es weiterhin nur in überschaubaren Mengen geben. Ab Mitte der Woche können wir wieder italienische Ware anbieten.  

Das regionale Apfel-Sortiment beschränkt sich jetzt nur noch auf die Sorten Marnica und Red Jonaprince. Als Ergänzung bieten wir die Sorte Natyra aus Süddeutschland und Braeburn aus Südtirol an. Wir gehen nach wie vor von einem Saisonende der regionalen Ware von Anfang bis Mitte Juni aus.


Marktbericht unseres Frische-Teams für die KW 19/2020

Der Frühsommer macht in den nächsten Tagen erst einmal Pause und endlich kommen die Regenfälle, auf die unsere Erzeuger dringend gewartet haben. Einige Meteorologen ziehen bereits Vergleiche zu dem Dürresommer von vor zwei Jahren, da das Frühjahr „damals“ ähnlich trocken und warm war wie in diesem Jahr. In den letzten Jahren fehlten im April bundesweit mehr als ein Drittel des Monatsniederschlages. Hoffen wir, dass die Prognosen sich irren.
Bei einigen Artikeln bekommen wir nun verstärkt die Auswirkungen des Nachfrage-Booms durch die Corona-Pandemie zu spüren. Salate werden sehr knapp sein, da viele Bestände deutlich früher vermarktet wurden als geplant. Die Freiland-Ware wird voraussichtlich in zwei Wochen erntereif sein. Bis dahin wird es zu deutlichen Lieferengpässen kommen, da auch in Süddeutschland keine Ware zur Verfügung steht und die Franzosen die Saison beendet haben. Auch südeuropäischer Kohlrabi ist aktuell nicht lieferbar. Regionale Ware fängt langsam an, reicht aber bei weitem nicht, um die gesamte Nachfrage zu decken.
Neu im Angebot sind gelbe Pfirsiche, Aprikosen und kleine Mengen Buschbohnen. Regionale Rote Bete und europäische Birnen sind hingegen nicht mehr lieferbar.


Marktbericht unseres Frische-Teams für die KW 18/2020

Das Jungpflanzensortiment haben wir um einige Artikel erweitert. Wir merken eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Möglichkeiten zum „selber gärtnern“. Die ein oder andere Sorte wird voraussichtlich dieses Jahr wesentlich schneller ausverkauft sein als gewohnt.
Neu im Angebot haben wir regionalen Spargel aus Fürstenau. Auf 2 ha baut Margreth van der Meer Spargel an, Soweit, so normal. Die Besonderheit ist, dass Margreth beim Anbau komplett auf Plastik verzichtet. Auf den meisten Spargelfeldern ist der Einsatz von Plastikfolien nicht wegzudenken. Sie erfüllen dort zwei Aufgaben: Sie unterdrücken das Unkrautwachstum auf den Spargeldämmen und wirken gleichzeitig wie ein kleines Gewächshaus und führen zu höheren Bodentemperaturen, die den Spargel früher austreiben lassen als ohne Folienbedeckung. Der Verzicht auf den Einsatz von Folien bedeutet daher Mehrarbeit bei der Unkrautregulierung und einen späteren Erntebeginn. Aber der große Vorteil für die Umwelt: es muss keine Folie produziert werden, es fällt kein Müll an und die Landschaft sieht im Frühling auch schöner aus J.
Feldsalat wird es jetzt nur noch vereinzelt und nicht durchgängig lieferbar sein, die meisten Erzeuger haben ihre Gewächshäuser endgültig geräumt.
Aus Süddeutschland sind die ersten Erdbeeren lieferbar. Noch können die Eingänge noch überschaubar ausfallen, im Laufe der nächsten 10 Tage erwarten wir aber deutlich bessere Mengen.


Marktbericht unseres Frische-Teams für die KW 17/2020

Endlich ist regionaler Spargel vom Demeterhof Schütte lieferbar. Die ersten Lieferungen sind bereits eingetroffen und machen Lust auf die neue Saison. Wie bereits angekündigt, wird die Saison mitunter recht spannend werden. Viele Betriebe können durch die Einreisebeschränkungen und die allgemeine Verunsicherung, wegen der die Erntehelfer lieber in ihren Heimatländern bleiben, nicht auf ihr gewohntes Personal zurückgreifen. Somit müssen sie sich mit Freiwilligen behelfen, die teilweise gar keine oder nicht viel Erfahrung in der Spargelernte haben. Auch außerplanmäßig erhöhte Kosten durch beispielsweise zusätzliche Unterkünfte und Desinfektionsmöglichkeiten lassen für diese Saison ein eher stabileres Preisniveau erwarten.
Rechtzeitig zu dem fast schon sommerlichen Wetter in den nächsten Tagen erreichen uns die ersten Miniwassermelonen aus Spanien von der Kooperative Biosol.
Neu im Angebot sind Lauchzwiebeln von dem Biolandhof Grünzeug und regionaler Eisbergsalat von Heiko Freese. Bei Petersilie kraus und glatt können wir von ausländischer Ware auf regionale Herkünfte wechseln. Nicht mehr lieferbar sind hingegen Schwarzwurzeln und Topinambur.
Die Beschaffungssituation in Südeuropa bleibt nach wie vor angespannt, auch wenn man in Spanien mit den ersten Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen rechnet. Die bestehenden Regelungen stellen die Betriebe weiterhin vor Herausforderungen. Größere Lieferengpässe erwarten wir dennoch erstmal nicht, jedoch kann sich die Situation auch kurzfristig ändern.

Marktbericht unseres Frische-Teams für die KW 15/2020
Der erste Spargel ist lieferbar. Den Anfang macht die griechische Ware von der Kooperative Acheloos. Bis die ersten regionalen Stangen geerntet werden, dauert es noch etwas. Es steht uns dieses Jahr eine turbulente Saison bevor. Viele Erntehelfer aus Osteuropa haben es aus bekannten Gründen rund um die Corona-Regelungen nicht geschafft, rechtzeitig einzureisen. So müssen einige Erzeuger auf einen bunten Mix aus Freiwilligen zurückgreifen, um überhaupt ernten zu können. Das Stechen von weißem Spargel gehört allerdings mit zu den anspruchsvollsten Erntearbeiten, da man den Spargel „blind“ durch ca. 20 cm Boden stechen muss. Wir hoffen, dass sich die Situation bis zum Erntezeitpunkt noch entspannt, da es sonst auch deutliche finanzielle Verluste für die Erzeuger zur Folge haben könnte.
Passend zu dem ersten Spargel haben wir auch die ersten spanischen Frühkartoffeln der Sorte Elodie neu im Angebot.
Neue regionale Ernte gibt es in Form der ersten Kopfsalate vom Biolandhof Freese. Und mit den Tomatenpflanzen kann auch auf dem heimischen Balkon der Frühling einziehen.
Der angekündigte Rhabarber aus Süddeutschland verschiebt sich durch die kalten Nächste noch um ein paar Tage. Spätestens nächste Woche sollten die ersten Lieferungen bei uns eintreffen.


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